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Generalsanierung des Berufsschulinternates Immenstadt abgeschlossen

Feierliche Eröffnung und Segnung am 14. November 2013

Nach 14-monatiger Bauzeit konnte Landrat Gebhard Kaiser jetzt zusammen mit dem Leiter der Staatl. Berufsschule Immenstadt, Dieter Friede, und dem Architekten, Martin Unzeitig, das generalsanierte Berufsschulinternat feierlich seiner Bestimmung übergeben. Kaiser betonte, wer das alte Internat gekannt habe wisse, dass diese Generalsanierung kein Luxus sondern bitter nötig gewesen sei. Die Investition sei angesichts der Entwicklung der Schülerzahlen eine klare Stärkung des Berufsschulstandorts Immenstadt.

Im Berufsschulinternat sind Schüler der Fachsprengel Zimmerer und Bauzeichner unterkunftsberechtigt. Die Zimmerer kommen aus ganz Schwaben, Bauzeichner bis aus Mittelfranken.

Durch den Umbau und die Aufstockung im Bestand ist eine attraktive und zeitgemäße Unterkunft für 73 Berufsschülerinnen und Berufsschüler entstanden. Jedes Schülerzimmer hat jetzt eine Nasszelle mit Waschbecken, WC und Dusche erhalten. Verändert wurden die Zugänge ins Haus, neu ist außerdem ein barrierefreier Zugang zu allen Geschossen und Räumen, drei Zimmer wurden zudem rollstuhlgerecht angelegt. Neben der energetischen Sanierung der Gebäudehülle wurde die gesamte Gebäudetechnik auf einen Stand gebracht, der heutigen Anforderungen entspricht. Insgesamt erreicht das Gebäude jetzt einen Energiestandard, der deutlich besser ist, als es die aktuelle Energieeinsparverordnung vorschreibt.

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro, davon sind rund 2,95 Millionen Euro zuwendungsfähig. In Aussicht gestellt wurde ein Fördersatz von 28 % ca. 830.000 Euro.

 

Das Haus in der Welzereute:

Das Gebäude wurde in den Jahren 1958/59 errichtet, vom Landkreis Oberallgäu im Jahr 1975 erworben und zu einem Internat für die Berufsschule umgebaut. 1978 wurde das Internat um einen Anbau erweitert.

Seitens des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza) wurde im Rahmen eines Energieberatungsberichts u. a. dargelegt, dass der energetische Zustand nicht mehr den heutigen Kosten- und Umweltanforderungen entspricht. Zur Minimierung des Energieverbrauchs für Heizung, Warmwasser, Beleuchtung etc. ist es notwendig geworden, eine energetische Sanierung durchzuführen. Aber auch ausstattungstechnisch entsprach das Gebäude mit nur zwei Toiletten pro Stockwerk, Stockbetten, nur einfachen Waschmöglichkeiten und Sammelduschen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Da das gesamte Gebäude von der geplanten Maßnahme betroffen war, mussten während der Sanierungsphase alle Internatsschüler sowie der gesamte Verwaltungsbereich extern untergebracht werden. Hierfür konnte das ehemaliges Kinderheim der KJF in Bühl angemietet werden.

Details

Datum: 14.11.13